Liebe Schwestern und Brüder,

im heutigen Evangelium sieht Jesus die Menschen mit ihren Sorgen und Nöten und sendet seine Jünger aus, um Hoffnung und Heilung zu bringen. Dieser Auftrag gilt nicht nur den Aposteln, sondern auch uns.
Durch die Taufe sind wir alle Jüngerinnen und Jünger Jesu und von ihm gesandt.

Die bevorstehenden Sommerferien bieten eine gute Gelegenheit, darüber nachzudenken. Viele freuen sich auf Erholung, Reisen oder Zeit mit Familie und Freunden. Doch die Ferien sind nicht nur eine Zeit zum Ausruhen, sondern auch eine Chance, unseren Glauben im Alltag zu leben.

Die Krankheiten und Dämonen, die wir heute bekämpfen sollen, heißen oft Egoismus, Stolz, Rücksichtslosigkeit, Streit oder Gleichgültigkeit. Ihnen können wir etwas entgegensetzen: Geduld statt Ungeduld, Barmherzigkeit statt Härte, Großzügigkeit statt Egoismus und Frieden statt Streit.

Gerade in den Ferien haben wir oft mehr Zeit füreinander. Ein freundliches Wort, ein offenes Ohr, ein Besuch oder die Bereitschaft zur Versöhnung können viel bewirken. So werden wir zu Menschen, die die Liebe Gottes weitergeben. Amen.

 

Arnaud Foh Avoulou, Kaplan


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